Spiel, Satz und Sieg Lawo.

Bei den French Open in Paris sind zwei vernetzte mc²66 im Einsatz.

Mit den French Open ist eines der wichtigsten Tennisturniere des Jahres derzeit in vollem Gange. Traditionell kommt es auf der roten Asche in Paris zu den zähesten Gefechten, denn der Sandplatz ist deutlich langsamer als zum Beispiel Hartplatzbeläge. Damit auch die Soundkulisse bei der Übertragung stimmt, hat sich die Presteigne Charter Group, London, ein weltweit operierender Verleiher von Broadcast-Equipment, für Mischpulte aus dem Hause Lawo entschieden. Kein krachender Aufschlag und kein Ball auf die Netzkante soll schließlich den Zuschauern an der Fernsehschirmen entgehen.

Zum Einsatz kommen beim Grand Slam Turnier in Roland Garros erstmals zwei mc²66, die vernetzt betrieben werden und auf gemeinsame Ein- und Ausgänge zugreifen können. Jedes Pult verfügt über 56 Fader und 144 DSP-Kanäle, die auf 3.072 mal 3.072 Ein- und Ausgänge geroutet werden können. Bei den French Open werden die Mischpulte für Sendungen auf ESPN und TTC (The Tennis Channel) eingesetzt. Sie sind in der eigens vom Veranstalter für diese Zwecke gebauten Containerstadt untergebracht. Neben den Live-Übertragungen der Matches werden an den beiden Regieplätzen auch Expertenrunden und Interviews mit den Tennisprofis gemischt.

Die Presteigne Charter Group hat sich für die French Open ganz bewusst für mc²66 Pulte von Lawo entschieden, weil es galt, ein leicht aufzubauendes und höchst flexibles System mit niedrigem Gewicht, aber der vollen Leistungsfähigkeit eines Broadcast-Mischpults zu finden. Ein weiterer entscheidender Faktor war die Vernetzbarkeit der beiden Pulte und der gemeinsame Zugriff auf alle Ein- und Ausgänge. Diese Punkte haben Lawo schließlich den Spiel-, Satz- und Matchgewinn eingebracht.

Die nächste sportliche Herausforderung wird Presteigne mit den beiden mc²66 für den australischen Sender Channel 7 und für TV New Zealand bei der Übertragung der Olympischen Sommerspiele 2008 bewältigen.

 

Zurück zu News